Unabhängig Arzneimittelinformation

Fazit : In der bisher größten multizentrischen randomisierten Studie (n = 97) mit dialysepflichtigen Patienten und nicht-valvulärem Vorhofflimmern war eine Schlaganfallprophylaxe mit niedrig dosiertem Apixaban dem Vitamin-K-Antagonisten Phenprocoumon nicht unterlegen, weder in der Wirksamkeit (Verhinderung thromboembolischer Ereignisse) noch in der Sicherheit (Tod, schwere Blutungen). Allerdings hatte fast jeder zweite Teilnehmer irgendein Blutungsereignis, und die Studie wurde wegen schleppender Rekrutierung vorzeitig abgebrochen. Thromboembolien bei 20 bis 30% dieser Dialysepatienten trotz Antikoagulation nach im Median gut einem Jahr spiegelt das immer noch hohe Risiko wider. Andererseits wird eine orale Antikoagulation wegen hoher Blutungsrisiken und häufig notwendiger Interventionen aus gutem Grund zurückhaltend praktiziert. Auch wir haben zur Vorsicht aufgerufen ([16])……bitte Artikel abonnieren

 

 

DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.

Verlässliche Daten zu ArzneimittelnDER ARZNEIMITTELBRIEF informiert seit 1967 Ärzte, Medizinstudenten, Apotheker und Angehörige anderer Heilberufe über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln.

DER ARZNEIMITTELBRIEF erscheint als unabhängige Zeitschrift ohne Werbeanzeigen der Pharmaindustrie. Er wird ausschließlich durch seine Leserinnen und Leser, d. h. durch die Abonnenten, finanziert. Wir bitten Sie deshalb um Verständnis, dass wir aktuelle Artikel nur auszugsweise veröffentlichen können.

2_Studi_Banner_AMB_NEU DER ARZNEIMITTELBRIEF als Mitglied im ISDB Sie können den ARZNEIMITTELBRIEF in 4 Preiskategorien abonnieren: