AKTUELLE AUSGABE
„Postakutes COVID-19-Impfsyndrom“ – Was ist hierzu bekannt? [CME]
Wir haben 2021 im Zusammenhang mit der Zulassung auch über die Nebenwirkungen der Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 berichtet und u.a. geschlussfolgert, dass Häufigkeit und Bedeutung später auftretender systemischer unerwünschter Arzneimittelereignisse (UAE) noch zu klären seien . Nun, knapp 4 Jahre später, ist klar, dass es wenige schwerwiegende UAE gibt, die insgesamt zwar als „sehr selten“ (Häufigkeit
Sieben Jahre Cannabis-Legalisierung in Kanada – eine Bilanz [CME]
Weltweit nehmen sowohl der Cannabis-Konsum als auch der Tetrahydrocannabinol (THC)-Gehalt in Cannabisprodukten zu. Der Konsum von Cannabis wird kausal mit dem Auftreten von Psychosen und Schizophrenie in Verbindung gebracht (vgl. ). Die WHO geht davon aus, dass ein wöchentlicher Cannabiskonsum mit einem um 35% erhöhten Risiko für die Entwicklung einer psychotischen Störung verbunden ist und
Levofloxacin in der Prävention von Infektionen mit multiresistenten Tbc-Mykobakterien wenig wirksam. Ergebnisse einer Studie aus Vietnam [CME]
Wir haben häufiger über neue Therapien bei Tuberkulose (Tbc) berichtet, so zum Beispiel ausführlicher 2014 . Resistenzen gegen die üblichen Regime nehmen weltweit zu . Man rechnet derzeit mit einer weltweiten Inzidenz von Rifampicin-resistenter bzw. “Multidrug”-resistenter (MDR)-Tbc bei ca. 400.000 Personen pro Jahr , und dass 19 Millionen Menschen mit einem MDR-Mycobacterium tuberculosis infiziert sind
Insulin oder orale antidiabetische Therapie bei Gestationsdiabetes? Die SUGAR-DIP-Studie [CME]
Der Gestationsdiabetes (GDM) ist eine erstmals in der Schwangerschaft auftretende Störung des Glukosestoffwechsels, die durch vermehrte Inkretion von Schwangerschaftshormonen (Kortisol, humanes Plazentalaktogen, Östrogen, Progesteron und Prolaktin) verursacht ist und zu einer Insulinresistenz führt (Typ-4-Diabetes; ). Der GDM zählt zu den häufigen schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen; in Deutschland sind etwa 6% der Schwangeren davon betroffen . Meistens normalisiert
Akute unkomplizierte Appendizitis bei Kindern: doch besser gleich chirurgisch behandeln?
Die Appendektomie ist der häufigste chirurgische Eingriff bei Kindern. Die Inzidenz während eines Menschenlebens liegt bei 7-8% mit einem Häufigkeitsgipfel im Teenageralter . Die Standardbehandlung bei akuter Appendizitis ist seit der ersten Operation dieser Art im Jahr 1886 die Appendektomie . Obwohl es schon seit längerem Beispiele gibt, dass eine akute Appendizitis auch mit Antibiotika
Europäische Arzneimittel-Agentur – Jahresrückblick 2024
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat gerade ihre Statistik für das Jahr 2024 veröffentlicht . Demnach wurden insgesamt 46 neue Arzneistoffe zugelassen („new active substances“), also 7 mehr als 2023 (+18%). Dass viele Neuzulassungen trotz dünner oder strittiger Beweislage erfolgen und sich später oft herausstellt, dass gar kein Zusatznutzen besteht , ist Leserinnen und Lesern des […]